Mein Kalender und ich

Mein Kalender ist kein Bullet Journal. Und auch kein wunderschön gefilofaxtes Produkt. Es ist nur ein Kalender. Ein gebundenes Büchlein, in das ich meine Termine eintrage, damit ich sie nicht vergesse. Um meine grenzenlose Kreativität mit der Welt zu teilen, zeige ich euch heute, wie ich dabei vorgehe.

Der Gerät

Der vollständige Name meines Objekts lautet „Pink Cherry Blossom Flowery Ardium Flowery Journal“. Ich nenne ihn liebevoll „Kalender“. Gekauft habe ich das exquisit floralstrukturierte rosafarbene Stück über Amazon, da die ganzen Bullet Journal-Produkte in den Buchhandlungen nicht meinen Ansprüchen genügten. Es musste schließlich ein KALENDER sein! Die Maße, falls das jemanden interessiert, liegen bei 5.83in*4.33in. Zu Buche schlägt der Gerät mit 8,99 €.

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Die Monatsübersicht für Mai 2018. Wie ihr seht, nehme ich derzeit noch Termine entgegen …

Die Innenseiten sind praktischerweise in einer Wochenübersicht aufgeteilt – zum Glück, sonst hätte ich sie mir selbst zeichnen müssen! Außerdem gibt es Monatsübersichten, Jahresübersichten und andere Sichten, die ich nicht besichtige. Diese habe ich freimütig überklebt – mit meinem ausgedruckten Excel-Stundenplan. Das Datum musste ich übrigens überall selbst eintragen, meinen Berechnungen zufolge sollte der Kalender mehr als ein Jahr halten. Was ich irgendwie komisch finde, aber gut.

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Mein super ästhetischer Excel-Stundenplan für das Wintersemester.

Werkzeuge

Damit ich mich täglich mehrere Stunden der Ausgestaltung meines Kalenders widmen kann, benötige ich natürlich viele verschiedene Stifte. Hier also meine Sammlung:meinkalender und ichMit dem linken Kugelschreiber der Aktion schutz-impfung-jetzt.de, der seine Tinte hervorragend abgibt und weich in der Federung ist, zaubere ich tolle Termine wie „9 Uhr Hautarzt“ in meinen Kalender. Der Stift in der Mitte gehört ebenfalls der Gattung der Kugelschreiber an und besticht, wie ihr sehen könnt, mit seinem royalen Äußeren. Er ist wahrlich der König unter meinen Schreibwerkzeugen, auch wenn er hin und wieder bei der Tintenabgabe streikt. Das rechte Exemplar des The Ritz Carlton (für meinen Kalender nur das Beste!) führt eigentlich in meinem Rucksack ein luxuriöses Eigenleben und kommt nur zur Verwendung, wenn sich die anderen beiden nicht auffinden lassen oder streiken.

Farbsystem und Sticker

Ein spannender Punkt ist auch immer die Kategorisierung mittels Farben, Stickern und bunten Klebestreifen. Hier habe ich mir etwas ganz und gar Komplexes ausgedacht: Alle Termine werden gelb markiert! Na gut, und der aktuelle Monat in der Wochenübersicht ist pink, weil mein pinker Textmarker sonst nie zum Einsatz käme. Und gut, ich benutze auch Washi Tape zum Überkleben, ist praktischer als undurchsichtiger Tesa. Denn selbstverständlich habe ich Trottel mich gleich zu Beginn im Datum geirrt und dann alle anderen Zahlen an der falschen Stelle eingetragen. Meine Sticker bleiben lieber im Diddl Maus-Stickerheft auf dem Dachboden meiner Eltern. War zu schwer, damals auf dem Schulhof all die Glitzer-Exemplare zu bekommen.

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Monat = pink, wichtiger Termin = gelb, Datum = leider überklebt, da ich eventuell trottelig bin

Das war auch schon die Geschichte von mir und meinem geliebten Kalender. Wer sich nun irritiert fühlt, googelt das Wort „Ironie“. Und wer sich auf den Arm genommen fühlt, weil er sehr viel Mühe in seinen persönlichen Kalender steckt, dem sei gesagt: Sau gut, mach‘ weiter so und sei dir meines Neides gewiss!😊 Und ganz vielleicht nenne ich meinen Kalender eines Tages Bullet Journal und klebe meine schönsten Pokémon-Sticker rein.

Wie merkt ihr euch eure Termine – mit einem Kalender, Bullet Journal, einer App oder im Kopf? Welche ist für euch die beste Methode und wie habt ihr euch inspirieren lassen? Wieviel Zeit wendet ihr für die Pflege eures „Kalenders“ auf?