Wenn ich groß bin…

Früher dachten wir uns oft Sätze und Handlungen aus, die mit der Phrase „Wenn ich groß bin…“ begannen. Was haben wir uns als Kind eigentlich vorgenommen und was ist daraus geworden?

Siris Kindheitsträume

„Wenn ich groß bin, esse ich nur noch Zuckerdeko vom Kuchen und Kinderpingui!“

Keine Ahnung, warum ich als Kind diese steinharten Klumpen auf dem Geburtstagskuchen toll fand, jedenfalls wollte ich mir die später immer kaufen. Kinderpingui liebe ich zwar immer noch, aber den Preis für nen 5er-Pack sehe ich irgendwie nicht ein.
Was daraus geworden ist: Beides ist viel zu teuer, zu süß, zu hart und hat zu viele sinnlose Kalorien. Naja, und eine ausgewogene Ernährung sieht auch anders aus 🙂

„Wenn ich groß bin, rede ich nie wieder mit meinen Eltern!“

Ok, ich hoffe, ihr habt euch das auch ab und zu gedacht, ansonsten wäre ich nämlich ein ziemlich komisches Kind gewesen 😀 Wobei dieser Satz zu Teenie-Zeiten nochmal ein Revival erlebt hat, bei euch auch?
Was daraus geworden ist: Nach 10 Minuten löste sich dieser Beschluss meistens in Luft auf und die Eltern waren doch wieder die Besten. Und spätestens, wenn man wirklich groß ist, entwickelt man ein reflektiertes Verhältnis zu seiner Familie (oder auch gar keines – muss jeder für sich entscheiden).

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Der kleine Kaktus ist sicher auch bald so groß wie die anderen Pflanzen 🙂

Frans Kindheitsträume

„Wenn ich groß bin, kaufe ich mir alle Gameboy-Spiele der Welt!“

In der ersten Klasse bekam ich „Tabaluga“ als erstes Spiel für meinen Gameboy Color geschenkt. Seither träumte ich im Spielzeugladen regelmäßig davon, eines Tages alle Editionen von Pokémon, Zelda, SuperMario & Co. zu besitzen.
Was daraus geworden ist: Es blieb letztendlich bei ein paar bescheidenen Kassetten. Heute zieren meinen „Pokémon-Schrein“ (ja, ich habe tatsächlich ein Regalfach mit einer Pikachu-Mütze, einer Glurak-Kappe und einem Pokéball) sechs Pokémon-Spiele für meinen Gameboy (der eigentlich ein 3DS ist, aber der Name hält sich – bei euch auch?).

„Wenn ich groß bin, wohne ich mit meinen fünf Hunden in einer Waldhütte!“

Mein ultimativer Lebenstraum mit etwa 10-12 Jahren war es immer, abseits der Zivilisation inmitten eines Waldes zu wohnen, selbst für mich sorgend wie Bear Grylls in der Wildnis und nur in Gesellschaft meiner geliebten Hunde (vorzugsweise Kromfohrländern, Dackeln und Border Collies).
Was daraus geworden ist: Bezüglich meiner Natur- und Hundeliebe hat sich nicht viel geändert. Allerdings würde ich dann doch lieber in einem komfortablen Zuhause wohnen und zwei Hunde sowie ein paar Mitmenschen um mich herum wären auch okay 😉

Was waren eure oberflächlichen Kindheitsträume und was ist daraus geworden?