Nachgekocht: Superfoods – einfach & regional

Beim Begriff Superfoods denkt ihr wahrscheinlich als erstes an Goji-Beeren, Quinoa und Chiasamen. Aber auch bei uns gibt es supergesunde Lebensmittel. Wie ihr diese zu leckeren Gerichten verarbeiten könnt, zeigt das neue Kochbuch „Superfoods – Einfach & regional“ von Andrea Fičala, erschienen im Löwenzahn-Verlag.

Hier findet ihr viele vegetarische Rezepte nach den Prinzipien des Clean Eating und dem magischen Trio „regional, saisonal und bio“. Sortiert sind sie nach den vier Jahreszeiten und darunter nach Frühstück, Hauptspeise, Snack und Dessert. Besonders interessant: Die einzelnen Superfoods wie Heidelbeere, Wirsing oder Hafer werden am Anfang des Buches mit schönen Illustrationen vorgestellt. Ihr erfahrt alles über Herkunft und Nährwert unserer heimischen Lebensmittel. Auch unter den Rezepten selbst könnt ihr euch in den zahlreichen Infoboxen weiter über die Zutaten informieren.

Was ich persönlich sehr gut finde, ist, dass für alle Rezepte sehr wenige Zutaten benötigt werden, mit denen trotzdem ganzheitliche Mahlzeiten erzielbar sind. So kam ich für die untenstehenden drei Gerichte mit unter 10 Euro aus, was ich als Student natürlich besonders praktisch finde. (Am besten ist es natürlich, ihr baut die Gemüsesorten selbst an.)

So, genug geredet – auf zu den Frühlingsrezepten!

Frühstück: Karotten-Sauermilch-Smoothie

Ein leckerer Drink aus Karotten, Apfel und Sauermilch (die gibt es vor allem in Österreich, als deutsche Alternative habe ich auf Empfehlung der Autorin hin verdünntes Joghurt verwendet)!

 

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Hauptspeise: Gefüllte Champignons mit Petersilien-Gremolata und Schafskäse

Was würdet ihr aus Pilzen, Zwiebeln und Käse zubereiten? Ich hätte sie einfallslos in eine Pfanne geworfen. Aber es geht auch anders: Die mit Pilzstückchen, Zwiebeln und Feta gefüllten Champignons machen eine tolle Figur auf dem Teller, vor allem mit der frischen Haube aus mit Chili und Öl angemachter Petersilie. Der Geheimtipp für Dinnerpartys mit Freunden oder Familie!

 

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Snack: Gebratene Radieschen mit Limettendressing

Radieschen passen perfekt zu einer herzhaften Brotzeit – aber wusstet ihr, dass sie durch ihre hohe Menge an sekundären Pflanzenstoffen auch besonders gesund sind? Mir waren sie roh oft zu scharf und damit unverträglich. Probiert mal, sie in einer Pfanne anzubraten! Dadurch bekommen sie einen milden Geschmack und eine witzige rosa Optik. Statt der geriebenen Limettenschale habe ich die restliche Gremolata aus dem Rezept darauf drapiert, passt auch sehr gut dazu.

 

 

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Ich vergebe deshalb 5 von 5 goldenen Büchern:

5 bücher gold

(Die Skala: Fehlkauf – Es hat was – Gute Ansätze – Tolles Buch – Lieblingsbuch)

Habt ihr Lust auf mehr?
Hier geht´s zur Leserunde auf Lovely Books, in der ich mich mit anderen Testköchen zum Kochbuch und den Rezepten ausgetauscht habe. Auch die Autorin Andrea Fičala war dabei und gab hilfreiche Tipps und interessante Zusatzinfos.

Lest in meinem Artikel Die Avocado ist das neue iPhone, warum importierte Superfoods oft vor allem als Statussymbol gebraucht werden.

Weitere tolle Rezepte von Siri: Gesunde Frühstücksflocken und der Tomate-Paprika-Feta-Eintopf!