Dumm & Dümmer #3

Liebe Leser, seid ihr auch manchmal dümmer als die Polizei erlaubt? Dann erzählt uns davon! Heute gibt es auf quergetippt wie jeden Freitag wieder eine persönliche Story, die vor Dummheit und Missgeschick nur so strotzt. Und ganz wichtig – über die die Pechvögel herzhaft lachen können!

Schreibt uns eure Geschichten per Mail (quergetippt@gmail.com), übers Kontaktformular oder auch mit dem Hashtag #dummduemmer über Twitter und Instagram – wir freuen uns auf eure Storys oder Fail-Fotos und werden jeden Freitag eine der lustigen Geschichten veröffentlichen!

Unser Beitrag: #3 Die Bootsparty

Eines schönen Sommertages lud ich Freunde zu mir in die Stadt ein. Etwas ganz Besonderes stand nämlich an: unsere erste Bootsparty! Ein Muss, wenn man dem Großteil meiner Kommilitonen Glauben schenken darf. Absolut toll, geile Musik und gute Stimmung, während uns das Schiff stundenlang rumschippert – yay! Weil ich aber ziemlich spät dran war, erhielt ich nur noch Karten für eine – naja, etwas weniger coole Party. Sauteuer war der Spaß obendrein. Egal, Boot ist Boot, dachte ich. Meine Freunde machten sich also auf den beschwerlichen Weg in die niederbayerische Provinz, wir warfen uns in unsere sommerlichsten Outfits und heuerten freudig auf dem Schiff an.

Ein Fehler.

Denn beim ersten Schritt auf die schwimmende Hölle fiel es mir schlagartig wieder ein: verdammt – ich werde doch jedesmal seekrank! Natürlich hatte ich als waschechter Leichtmatrose keine Medikamente einstecken. Zurück und damit meiner „Crew“ den Spaß verderben, wollte ich auch nicht. Grüne Gesichtsfarbe hin oder her. Also weiter Richtung Deck. Frische Luft tut sicher gut. Durch den Fahrtwind wurde es eiskalt – prima, wenn man im Sommerkleid außer Haus rennt. Ein anderer Standort kam dann für meinen Magen allerdings nicht mehr infrage. Die Band hat außerdem Swing mit Helene Fischer gepaart, nicht sehr förderlich für die Übelkeit und so zogen es auch meine Freunde vor, draußen mit mir auszuharren. Essen wäre nicht schlecht gewesen. Aber ein Brötchen kostete knapp 5 €, ebenfalls keine Option für uns Geizkrägen. Und so standen wir mitten in der Nacht viereinhalb Stunden lang (!) hungrig, frierend und eingepfercht an Deck eines schaukelnden Bootes, weil ich zu dumm war, an meine starke Reiseübelkeit zu denken. Falls meine Freunde, die mir den ganzen Abend treu zur Seite standen, das lesen: Sorry nochmal!

Am nächsten Tag fragten mich Bekannte, die auch auf der Party waren, ob es mir auch so gut wie ihnen gefallen habe. „Hat schon gepasst“… meine diplomatische Umschreibung für „es war die Hölle.“

Hier geht’s zu Dumm & Dümmer #1 und hier zu Dumm & Dümmer #2.